Ambulanz

Ambulante Psychotherapie

Neben unseren stationären und teilstationären Angeboten bieten wir Ihnen auch die Möglichkeit, sich bezüglich einer ambulanten Psychotherapie an uns zu wenden. Wir nehmen uns gerne die Zeit und besprechen mit Ihnen die Indikation, das heißt ob eine ambulante Psychotherapie für Sie momentan hilfreich und angezeigt sein könnte.

Ambulante Verhaltenstherapie in der Privatambulanz der Klinik Windach unter Leitung von Dr. med. Götz Berberich

Das Behandlungsspektrum der Privatambulanz entspricht dem unseres stationären und tagesklinischen Angebotes und umfasst somit zum Beispiel:

  • Depressive Störungen
  • Burnout
  • Zwangs- und Angststörungen
  • Zwangsspektrumsstörungen (z.B. zwanghaftes Haare ausreißen, Kaufsucht und Sammelzwang)
  • Essstörungen
  • somatoforme Störungen (körperliche Beschwerden ohne ausreichend erklärenden somatischen Befund)
  • Persönlichkeitsstörungen

Auch damit verbundene Probleme aufgrund schwerer beruflicher, familiärer oder partnerschaftlicher Belastungen können Schwerpunkt einer Behandlung darstellen. Das Behandlungsangebot richtet sich an Erwachsene ab 18 Jahren. Die Psychotherapien finden üblicherweise in Form von Einzelsitzungen statt. Je nach Bedarf bieten wir überdies auch Partner- und Familiengespräche an. Es besteht außerdem die Möglichkeit, Sitzungen zur Überbrückung bis zu einer stationären/teilstationären Aufnahme oder zur Nachsorge zu nutzen. Die Dauer einer ambulanten Psychotherapie richtet sich nach dem individuellen Behandlungsbedarf. Eine Kurzzeittherapie umfasst in der Regel 25, eine Langzeittherapie 45 Sitzungen. Die Sitzungsfrequenz liegt im Durchschnitt bei einer Sitzung à 50 Minuten pro Woche; auch Frequenz und Dauer können jedoch an den aktuellen Bedarf angepasst werden.

Die Sitzungen finden in den Räumlichkeiten der Psychosomatischen Klinik Windach statt. Durchgeführt wird die Therapie von Psychologischen oder Ärztlichen PsychotherapeutInnen unserer Privatambulanz und den störungsspezifischen Spezialisten der einzelnen Stationen der Klinik Windach unter Leitung und Supervision von Dr. Götz Berberich.

Gehen Sie den ersten Schritt und nutzen Sie die Vorteile einer ambulanten Behandlung.

 

Wann und wie kann ich eine ambulante Therapie in der Klinik Windach bekommen?

Psychische Krisen kennt fast jeder, wenn diese Sie jedoch über längere Zeit belasten und Ihren beruflichen und familiären Alltag einschränken, ist es ratsam, sich psychotherapeutische Unterstützung zu suchen. Eine ambulante Psychotherapie kann ein hilfreicher erster Schritt sein.

Nicht indiziert ist eine ambulante Psychotherapie bei akuter Suizidalität, sowie bei akuten Psychosen oder Manien. Ebenso behandeln wir keine Alkohol- oder andere Substanzabhängigkeiten.

Die Kostenübernahme erfolgt bei entsprechender Indikation je nach Versicherungsbedingungen über die Private Krankenkasse und/oder die Beihilfestellen. Gesetzlich Versicherte können bei uns in Ausnahmefällen im Rahmen des Kostenerstattungsverfahrens[1] behandelt werden. Zudem ist es als Selbstzahler auch möglich, die Kosten einer Psychotherapie selbst zu übernehmen. In diesem Fall werden keine Daten an die Krankenkasse übermittelt.

Unsere Ansprechpartner stehen Ihnen gerne für ein Beratungsgespräch zur Verfügung:

 

KLINIK WINDACH

Frau Dipl. Psych. Dünisch

Psychologische Psychotherapeutin

Tel 08193 / 72 – 870

Email: ch.duenisch@klinik-windach.de

 

 

 

Vermittlung an Institutsambulanzen oder niedergelassene Kollegen im Umkreis

Sollte eine ambulante Therapie in der Klinik Windach nicht möglich sein, vermitteln wir Ihnen gerne hilfreiche Adressen für die Suche nach einem ambulanten Therapieplatz.

Unsere Kooperation mit dem psychotherapeutischen Ausbildungsinstitut VFKV in München eröffnet unseren Patienten weiterhin einen raschen Zugang zu dessen Institutsambulanz.

Im Einzelfall können wir überdies den Kontakt zu niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen herstellen.

Besuchen Sie auch die Homepage unseres Kooperationspartners: www.vkfv.de

 

 

 

[1] Die Möglichkeit der Inanspruchnahme des Erstattungsverfahrens besteht, sofern Sie bei den am Kassensystem teilnehmenden Psychotherapeuten in einem angemessenen zeitlichen Rahmen und zudem einer zumutbaren Entfernung keinen Psychotherapieplatz erhalten. Sie sollten zunächst bei Ihrer Krankenkasse einen Antrag auf Kostenerstattung stellen. Hierfür empfiehlt sich ein formloses Schreiben mit einer Begründung, warum Sie eine außervertragliche psychotherapeutische Behandlung in Anspruch nehmen möchten und einer Auflistung von Nachweisen über Ablehnungen der kontaktierten kassenzugelassenen Therapeuten. In der Regel werden von der Krankenkasse dann erst einmal bis zu fünf probatorische Sitzungen bewilligt, innerhalb dieser der Therapeut den Bericht für die Begutachtung fertig stellt. Wird dieser bewilligt, kann es losgehen! Sollte die Krankenkasse Ihren Antrag ablehnen, haben Sie die Möglichkeit, schriftlich Widerspruch einzulegen und auf Ihr Recht auf psychotherapeutische Behandlung zu verweisen. (Quelle: Deutsche PsychotherapeutenVereinigung)