Die Psychosomatische Therapie in Zeiten der Corona-Pandemie

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Die Corona-Krise hat leider erhebliche Auswirkungen auf die reguläre stationäre Psychotherapie in unserem Haus.

Aufgrund einer Verfügung des Bayerischen Gesundheitsministeriums musste die Aufnahme von Patientinnen und Patienten, die nicht akut gefährdet sind, auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Auch alle Patientinnen und Patienten unserer Klinik, deren kurzfristige Entlassung gefahrlos möglich war, mussten leider die Klinik verlassen.

Dies soll letztlich Kapazitäten für die Behandlung von Covid-19-Patienten (also vom Corona-Virus befallenen Erkrankten) schaffen. Wir möchten dabei betonen, dass wir in der Klinik Windach weder bei Patientinnen und Patienten noch bei den Mitarbeitern einen bestätigten Covid-19-Fall hatten.

Gerade auch psychisch und psychosomatisch erkrankte Menschen leiden häufig besonders unter einer bedrohlich erscheinenden Situation wie in Zeiten der Pandemie. Auch wenn wir zurzeit keinen regulären Therapieaufbau (mit gestuften Behandlungskonzepten und hohem Gewicht der Gruppentherapie) zur Verfügung stellen können, ist weiterhin die Notfallversorgung von Patienten gesichert. Wir können auch weiterhin Patienten zu einer Krisenintervention von 1 – 2 Wochen kurzfristig aufnehmen, wenn eine ambulante Behandlung nicht mehr ausreicht. Die Indikation hierfür würden wir in einem Vorgespräch (evtl. telefonisch) und mit Ihrem ambulanten Behandler klären. Es gelten natürlich weiterhin die üblichen Kontraindikationen für eine Aufnahme, d.h. wir können Patienten mit akuter Suizidalität, Demenz, Pflegebedürftigkeit oder auch Hinweisen für eine Corona-Exposition oder –Erkrankung nicht aufnehmen.

Wir wünschen Ihnen, dass Sie gut über die Corona-Krise kommen! Gerne stehen wir Ihnen auch in Zukunft mit unseren spezialisierten Therapiekonzepten zur Verfügung.

Ihr

Team der Klinik Windach